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Allgemeine Geschäftsbedingungen des Gastgebers

Sehr geehrter Gast,

bevor Sie dieses Objekt buchen, nehmen Sie sich bitte kurz Zeit, die nachfolgenden
allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Gastgebers aufmerksam zu lesen. Wenn Sie
das Objekt buchen, werden diese AGB Vertragsbestandteil des zwischen Ihnen und dem
Gastgeber geschlossenen Gastaufnahmevertrages.
 

1. Abschluss des Gastaufnahmevertrags/Leistungen
  • Mit Ihrer Buchung bieten Sie dem Gastgeber den Abschluss eines Reisevertrages
    verbindlich an. An dieses Angebot binden Sie sich bis zur schriftlichen Zu- oder
    Absage des Gastgebers. Nach der Buchung erhalten Sie eine schriftliche, mündliche,
    telefonische oder elektronische Buchungsbestätigung, mit deren Zugang der
    Gastaufnahmevertrag zustande kommt.
  • Die Buchung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Fax oder auf elektronischem
    Weg (Internetbuchung, e-mail) erfolgen.
  • Maßgeblich für die zu erbringenden Leistungen sind ausschließlich die
    Beschreibungen, Abbildungen und Preisangaben in dieser Objektbeschreibung.
  • Wenn der Gastgeber dem Gast auf dessen Wunsch ein besonderes Angebot
    unterbreitet, so liegt darin abweichend von den vorstehenden Regelungen ein
    verbindliches Vertragsangebot vom Gastgeber an den Gast. Der Vertrag kommt in
    diesem Fall zustande, wenn der Gast das Angebot innerhalb der genannten Frist
    ohne Änderungen (Einschränkungen oder Erweiterungen) durch mündliche oder
    schriftliche Bestätigung, durch Anzahlung, Restzahlung oder Inanspruchnahme der
    Unterkunft annimmt.
  • Unverbindliche Reservierungen, von denen der Gast kostenfrei zurücktreten kann,
    sind nur nach ausdrücklicher Vereinbarung mit dem Gastgeber möglich.

 

2. Bezahlung
  • Die gesamte Vergütung für die erbrachten Leistungen für Unterkunft,
    Zusatzleistungen und Nebenkosten ist am Ende des Aufenthaltes des Gastes fällig
    und an den Gastgeber zu zahlen, es sei denn, es wurde eine abweichende
    Vereinbarung zwischen Gastgeber und Gast getroffen.
  • Der Gastgeber ist berechtigt, nach erfolgter Buchungsbestätigung eine Anzahlung in
    Höhe von 20 % der gesamten Vergütung zu fordern, es sei denn, es wurde eine
    abweichende Vereinbarung zwischen Gastgeber und Gast getroffen. Leistet der Gast
    die Anzahlung nicht fristgemäß, so ist der Gastgeber berechtigt, nach Mahnung mit
    Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und dem Gast die Rücktrittskosten laut
    diesen AGB in Rechnung stellen.
  • Bei Aufenthalten von mehr als einer Woche ist der Gastgeber berechtigt, den Preis
    für die bereits erbrachten Leistungen nach Ablauf der ersten Woche in Rechnung zu
    stellen.
  • Auf Zahlungen per Kreditkarte besteht kein Anspruch. Gleiches gilt für die Zahlung
    am Ende des Aufenthaltes durch Überweisung.

 

3. Rücktritt/Stornierung
  • Der Gast kann jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der
    Rücktrittserklärung gegenüber dem Gastgeber. Die Rücktrittserklärung sollte im
    Interesse des Gastes schriftlich erfolgen. Der Abschluss einer
    Reistrücktrittsversicherung wird empfohlen.
  • Der Anspruch des Gastgebers auf Vergütung der vereinbarten Leistungen bleibt
    grundsätzlich bestehen. Er muss sich jedoch im Rahmen des gewöhnlichen
    Geschäftsbetriebes (ohne Verpflichtung zu besonderen Anstrengungen) um eine
    anderweitige Buchung der Unterkunft bemühen. Einnahmen aus einer anderweitigen
    Belegung muss sich der Gastgeber anrechnen lassen. Gleiches gilt für ersparte
    Aufwendungen, wenn keine anderweitige Verwendung der Unterkunft mehr möglich
    war. Danach beträgt der pauschalierte Anspruch des Gastgebers:
    • 90% bei Unterkünften ohne Verpflegung
    • 80% bei Unterkünften mit Frühstück
    • 70% bei Halbpension
    • 60% bei Vollpension
    Dem Gast bleibt vorbehalten, dem Gastgeber nachzuweisen, dass die ersparten
    Aufwendungen höher sind.

 

4. An- und Abreise
  • Der Gast muss die Unterkunft am Anreisetag bis spätestens 18 Uhr bezogen haben,
    es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart worden. Über eine Verspätung der
    Anreise muss der Gast den Gastgeber bis spätestens zum vereinbarten
    Anreisezeitpunkt informieren. Andernfalls ist der Gastgeber berechtigt, die Unterkunft
    anderweitig zu vergeben.
  • Die Abreise hat am Abreisetag bis spätestens 11 Uhr zu erfolgen, es sei denn, es ist
    etwas anderes vereinbart worden. Bei nicht fristgemäßer Abreise kann der Gastgeber
    eine entsprechende Vergütung verlangen.

 

5. Mängel
  • Der Gast hat die Unterkunft nur bestimmungsgemäß zu verwenden und pfleglich zu
    behandeln. Die Mitnahme von Haustieren ist nur nach ausdrücklicher Vereinbarung
    zulässig, wenn der Gastgeber diese Möglichkeit in der Objektbeschreibung vorsieht.
  • Der Gast ist verpflichtet, dem Gastgeber auftretende Mängel und Störungen
    unverzüglich anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Der Gast kann den Vertrag nur
    bei erheblichen Mängeln oder Störungen kündigen. Zuvor hat er im Rahmen der
    Mängelanzeige eine angemessene Frist zur Mängelbehebung zu setzen, es sei denn
    diese ist unmöglich oder wird vom Gastgeber verweigert. Eine Kündigung durch den
    Gast ist außerdem zulässig, wenn ihm eine Fortsetzung des Vertragverhältnisses
    objektiv nicht zumutbar ist.

 

6. Haftung
  • Die vertragliche Haftung des Gastgebers auf Schadenersatz für Schäden, die nicht
    Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises
    beschränkt, soweit ein Schaden des Gastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig
    durch den Gastgeber herbeigeführt wurde.
  • Für alle gegen den Gastgeber gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter
    Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung
    für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese
    Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Gast und Reise.
  • Der Gastgeber haftet nicht für Angaben zu Preisen und Leistungen, die durch ihn für
    den Gast erkennbar lediglich als Fremdleistungen vermittelt werden.

 

7. Schlussbestimmungen
  • Auf den Vertrag findet deutsches Recht Anwendung.
  • Der Gast kann den Gastgeber nur an dessen Sitz verklagen.
  • Die Bestimmungen des Vertrages gelten nicht, wenn und insoweit nicht abdingbare
    Bestimmungen der EU oder andere internationale Bestimmungen Anwendung finden.